Umfangreiches Pflanzenprofil

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe, auch Phytochemikalien oder Phytomine genannt, sind von den Pflanzen in speziellen Zellen hergestellte Stoffe, die für die Pflanze selber nicht zwingend lebensnotwendig sind. Sie heißen sekundär, weil sie mit dem primären Stoffwechsel der Pflanzen nichts direkt zu tun haben. Früher nahm man an, dass diese Stoffe in den Pflanzen gebildet werden, um Endprodukte des primären Stoffwechsels der Pflanzen unschädlich zu machen bzw. zu katabolisieren.

Heute weiß man, dass sie in der Natur grundlegend zwei verschiedene Aufgaben erfüllen: Zum einen Pflanzen vor Fraßfeinden zu schützen und zum anderen den Pflanzen bei der Vermehrung zu helfen, indem sie durch die enthaltenen Farbstoffe (Flavonoide, Anthocyane) Insekten zu ihrer Bestäubung anlocken.

Aufgrund ihrer chemischen Struktur und funktionellen Eigenschaften werden die sekundären Pflanzenstoffe in verschiedene Gruppen eingeteilt, d. h. in Polyphenole, Carotinoide, Phytoöstrogene, Glucosinolate, Sulfide, Monoterpene, Saponine, Protease-Inhibitoren, Phytosterine und Lektine. Kaum eine Frucht weist dabei ein so vollständiges Profil an sekundären Pflanzenstoffe auf, wie die Montmorency-Sauerkirsche.

Breites Spektrum therapeutischer Einsatzmöglichkeiten

Allerdings fristete die Montmorency-Sauerkirsche bislang nur ein Schattendasein neben klassischen „Superfrüchten“ wie z.B. Heidelbeere, Acai oder Aronia, ein Schicksal, das sie keineswegs verdient hat. Denn die Montmorency-Sauerkirsche weist nicht nur eines der mit Abstand breitesten Spektren an sekundären Pflanzenstoffen auf, sondern auch einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Anthocyanen 1 & 2, wodurch sie vielen der erwähnten Früchte weit überlegen ist. Hierdurch erklärt sich zu großen Teilen das große gesundheitliche Potential der Montmorency-Sauerkirsche. Sie wirkt entzündungshemmend, fördert die kardiovaskuläre Gesundheit, reinigt die Nieren, wirkt antikanzerogen (krebshemmend), verbessert den Schlaf und wird im Sport zur Verbesserung der Regeneration eingesetzt.


Anthocyane – Antioxidative Kraft der Montmorency-Sauerkirsche

Profilvergleich von Sekundären Pflanzenstoffen
Profilvergleich von Sekundären Pflanzenstoffen

Speziell die sog. Anthocyane 1 & 2, jene rot-violetten Farbstoffe, die der Montmorency-Sauerkirsche ihre leuchtend rote Farbe verleihen, sind in der Montmorency in außergewöhnlich hoher Konzentration zu finden. Sie haben sich in Studien im Vergleich zu Vitamin C und E als enorm potentes Antioxidans erwiesen und werden vor allem mit einer verbesserten Herzgesundheit sowie der Linderung von Arthritis- und Gichtschmerzen in Verbindung gebracht.

Das gesundheitliche Potential der Sauerkirsche geht weit über die klassischen Kriterien Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe hinaus. Gerade die Vielfältigkeit ihrer Inhaltsstoffe macht sie so zu einem therapeutischen Schwergewicht, natürlich und frei von Nebenwirkungen.

Montmorency-Sauerkirschen – Reich an sekundären Pflanzenstoffen

Als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet man eine Vielzahl verschiedener phytochemischer Verbindungen (Griechisch phyto für Pflanze) in pflanzlichen Lebensmitteln, welche unserer Gesundheit auf vielfältige Art Weise unterstützen können. Besonders ergiebige Lieferanten eben dieser Stoffe sind Grüner Tee, Kakao, Beeren und Brokkoli; allesamt als enorm gesundheitsfördernd bekannt, was nicht zuletzt auf die sekundären Pflanzenstoffe zurück zu führen ist. Jedoch weisen keine der genannten Arten ein so vollumfängliches Profil an sekundären Pflanzenstoffen auf wie die Montmorency-Sauerkirsche.

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